Entgiftungs- und Entschlackungstherapie

Die Entgiftungs- und Entschlackungstherapie versteht sich als ganzheitliche Methode zur Stärkung des gesamten Organismus. Die Befürworter gehen davon aus, dass der menschliche Körper mit den ihm zugeführten Giften, die das moderne Leben begleiten, nicht zurecht kommt und daher zusätzlich zur Selbstreinigung einer regelmäßigen Entgiftung bedarf. Hauptsächlich soll hiermit die so genannte Übersäuerung bekämpft werden, die durch falsche Ernährung, Bewegungsmangel, Stress und andere emotionale Belastungen verursacht wird.
Die Therapie selbst besteht aus der Verabreichung verschiedener Naturheilpräparate und spezieller Kräutertees zur Ausleitung und Entgiftung. Zudem werden homöopathische Mittel oder spagyrische Mischungen eingesetzt, um eine umfassende Regeneration zu erzielen. Unterstützen soll diese ein umfassender Ernährungs- und Bewegungsplan. Die Entgiftungs- und Entschlackungstherapie soll auch Patienten heilen können, die in der Schulmedizin als austherapiert gelten, bei denen also alle angewandten Methoden versagt haben.
Zusätzlich zu den sanften Ausleitungen werden manchmal auch zu Beginn die Ausleitungsverfahren eingesetzt, um eine Basis für die Entgiftung zu schaffen. Die Wirksamkeit der Entgiftungs- und Entschlackungstherapie ist umstritten. Zum einen bezweifeln viele Wissenschaftler die Notwendigkeit einer Entgiftung, zum anderen sind besonders die Ausleitungsverfahren zum Teil mit erheblichen Nebenwirkungen verbunden. Darum sollte vor dem Beginn einer solchen Therapie ein Arzt zu Rate gezogen werden.

Anwendungsgebiete

Die Befürworter der Entgiftungs- und Entschlackungstherapie geben an, dass sie insgesamt einen günstigen Einfluss auf die Gesundheit habe und daher in jedem Fall zu empfehlen sei. Gute Erfolge seien bei chronischer Müdigkeit, Hauterkrankungen, rheumatischen Erkrankungen, Immunschwäche und Allergien zu erwarten. Auch auf psychische Probleme soll sie Einfluss nehmen können.

Gegenanzeigen

Gegen die Therapie sprechen Unverträglichkeiten der in den Tees verarbeiteten Kräuter oder auf die homöopathischen Präparate. Auch Lebensmittelunverträglichkeiten können eine Gegenanzeige sein.



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